Welche Faktoren unterstützen die soziale Inklusion in der Schule und im Klassenverband? - Studie
Die Förderung sozialer Integration von Schüler*innen mit Sehbeeinträchtigungen in schottischen Regelschulen - Diskussion und Empfehlungen
Bei diesem Text handelt es sich um eine Übersetzung aus dem Englischen. Der Originaltitel "Promoting social inclusion of pupils with visual impairment in mainstream schools in Scotland" von Marianna Buultjens und Joan Stead finden Sie auf der Homepage des Scottish Sensory Centre.
Es ergab sich ein allgemeiner Konsens unter allen interviewten Personen zu der Frage, wie die soziale Integration für Schülerinnen mit einer Sehbeeinträchtigung unterstützt werden kann. Schülerinnen, Eltern und Lehrer*innen setzten dabei zwar unterschiedliche Schwerpunkte, waren sich jedoch in den folgenden Punkten einig:
- Lehrkräfte sollten über Wissen zu Sehbeeinträchtigungen verfügen.
- Unterstützung sollte verfügbar, aber unaufdringlich sein.
- Kommunikation zwischen Lehrkräften, Schüler*innen und Eltern hat große Bedeutung.
- Freundschaften und positive soziale Interaktionen in der Schule sind zentral.
- Schüler*innen sollten in Entscheidungen, die sie betreffen, einbezogen werden.
Die Erfahrungen der Befragten verdeutlichen, wie wichtig diese Punkte im Alltag sind. Besonders die Schüler*innen beschrieben klar, was ihnen hilft, sich integriert zu fühlen, und wie sie sich fühlen, wenn dies nicht gelingt.
Die Bedeutung sensibler Unterstützung im Klassenraum wurde von Schülerinnen, Eltern und Lehrkräften gleichermaßen hervorgehoben. Dabei herrschte Einigkeit darüber, dass diese Unterstützung unaufdringlich erfolgen sollte, um die soziale Integration zu fördern. Dennoch berichteten einige Schülerinnen, dass Lehrkräfte wichtige, aber einfache Anpassungen im Unterrichtsstil nicht vorgenommen hatten.
Von allgemeinen Maßnahmen wie klarem Sprechen, leserlichem Schreiben oder der Bereitstellung von Unterrichtsmaterialien in verschiedenen Formaten profitieren alle Schüler*innen. Gleichzeitig vermeiden solche Anpassungen, dass sich Schülerinnen mit besonderen Bedürfnissen ausgegrenzt fühlen.
In einigen Interviews zeigte sich jedoch, dass Lehrkräfte es oft als Aufgabe der Schülerinnen ansahen, aktiv auf sie zuzugehen – beispielsweise, um darum zu bitten, an der Tafel größer zu schreiben. Diese Herangehensweise wurde zwar als förderlich für die Selbstständigkeit präsentiert, übersah jedoch das Machtgefälle zwischen Schülerinnen und Lehrkräften. Dadurch wurde das Problem individualisiert, anstatt es als gemeinsame Aufgabe der Integration zu begreifen.
Die betroffenen Schüler*innen berichteten, dass solche Schwierigkeiten oft wiederkehrten und ein Gefühl des Ausschlusses erzeugten. Kein Schüler fühlt sich wohl dabei, eine Lehrkraft ständig darum bitten zu müssen, Schriftgrößen anzupassen – und es sollte auch nicht ihre Verantwortung sein.
Es ist Aufgabe der Schule, ein inklusives Ethos zu schaffen, das das Kollegium dazu ermutigt und befähigt, alle Schüler*innen aktiv in den Unterricht einzubeziehen.
Schüler*innen und Eltern betonten, dass ein fundiertes Bewusstsein und Wissen der Lehrkräfte über Sehbeeinträchtigungen entscheidend für die soziale Integration in der Schule sind. Allerdings erschwert ein fehlender Austausch die Entwicklung und Verbreitung von Strategien zur Unterstützung der Schülerinnen im Kollegium.
Einige Schulen verfügten über formelle Kommunikationswege, wie Informationsbroschüren und Konferenzen, um allgemeines Wissen und spezifische Informationen zu den Bedürfnissen der Schüler*innen weiterzugeben. Dennoch waren diese Maßnahmen nicht immer erfolgreich: Grundlegende Informationen über Sehbeeinträchtigungen gelangten oft nicht zu den Lehrkräften oder wurden nicht ausreichend berücksichtigt.
Wie einige Lehrkräfte erkannten, wurde in Konferenzen meist den Anforderungen des Curriculums Vorrang eingeräumt, während die soziale Integration der Schüler*innen weniger Beachtung fand. Beratungslehrkräfte für den Förderschwerpunkt Sehen standen ebenfalls vor Herausforderungen. Zeitmangel hinderte sie daran, regelmäßig mit Klassen- und Fachlehrkräften in Kontakt zu treten.
Zeit ist ein oft vernachlässigter Faktor in der Planung. Beratungslehrkräfte müssen häufig eilig zur nächsten Schule aufbrechen – ebenso wie Schüler*innen und Lehrkräfte sich schnell auf die nächste Stunde vorbereiten müssen.
Das allgemeine Ethos der Schule war für viele Lehrkräfte eine wertvolle Unterstützung bei der Bemühung, Schüler*innen vollständig in alle Bereiche des Schullebens zu integrieren. Schulentwicklungsprogramme, die Fortbildung des Kollegiums und der Einfluss der Schulleitung spielen eine zentrale Rolle dabei, eine Atmosphäre zu schaffen, in der soziale Integration als wichtig genug erachtet wird, um sowohl in formellen als auch informellen Kontexten zur Sprache zu kommen.
Viele Lehrkräfte erkannten die Bedeutung zwischenmenschlicher Beziehungen für Schülerinnen mit Sehbeeinträchtigungen und hatten sich gut auf die spezifischen Bedürfnisse dieser Schülerinnen eingestellt. Allerdings gab es auch eine kleine Anzahl von Lehrkräften, die das Gefühl hatten, die Schüler*innen mit Sehbeeinträchtigungen nicht so gut wie ihre anderen Schülerinnen „kennenzulernen“, und äußerten Bedauern darüber.
Die Beziehung zwischen Schülerinnen und Lehrkräften ist von entscheidender Bedeutung. Es sollte daher überlegt werden, wie diese Beziehung gefördert und weiterentwickelt werden kann, insbesondere wenn der größte Teil des Kontakts zwischen den Schülerinnen und Lehrkräften durch eine Beratungslehrkraft vermittelt wird.
Schulen, die Programme zur Förderung sozialer Kompetenzen und des Selbstwertgefühls anboten (z. B. Arbeitsgemeinschaften oder „Buddy-Schemes“, in denen ältere Schülerinnen jüngere unterstützen), konnten diese auch für Schülerinnen mit Sehbeeinträchtigungen nutzen. Zwar profitieren viele Schülerinnen mit Sehbeeinträchtigungen von solchen Initiativen, wie auch von Schulinspektoren hervorgehoben wurde, dennoch sollte besonders darauf geachtet werden, welche Schülerinnen besondere Unterstützung benötigen und wie diese am besten bereitgestellt werden kann.
Viele Jugendliche mit Sehbeeinträchtigung neigen dazu, ihre Schwierigkeiten herunterzuspielen, um sich besser in den Regelschulbetrieb einzufügen. Daher ist es wichtig, sie in Diskussionen und Entscheidungen, die sie betreffen, aktiv einzubeziehen. Dabei sollte jedoch beachtet werden, dass soziale Integration keine Einbahnstraße ist, die nur in der Verantwortung der Schülerinnen mit Sehbeeinträchtigung liegt. Vielmehr werden viele dieser Schülerinnen deshalb sozial ausgeschlossen, weil ihre nicht-behinderten Mitschüler*innen nicht wissen, wie sie diese in den Schulalltag integrieren können. Ein junger Befragter brachte es treffend auf den Punkt: „Das Beste an dieser Schule ist, dass es nette Leute gibt.“
Es ist daher wenig überraschend, dass das Thema Ressourcen (wie zusätzliches Personal oder spezielle Ausstattung) selten angesprochen wurde. Vielmehr spielen das Verhalten, die Empathie sowie das Wissen und Verständnis von Mitschülerinnen und Lehrkräften eine entscheidende Rolle dafür, ob Schülerinnen sich in der Schule wohlfühlen, sicher sind und gut integriert werden.
Freunde können auf vielfältige Weise Unterstützung leisten und das Selbstwertgefühl stärken. Einige Schülerinnen hoben jedoch besonders hervor, dass Freundschaften ihnen auch Ansehen verschaffen und als Schutz gegen Hänseleien dienen können. Obwohl nur wenige der Lehrkräfte das Thema Mobbing und Hänseleien ansprachen, war dies zum Zeitpunkt der Befragung oder in der Vergangenheit für fast die Hälfte der befragten Schülerinnen ein Problem. In den Fällen, in denen Schulen aktiv wurden und Schüler*innen mit Sehbeeinträchtigung beispielsweise in Tutorenprogramme oder Arbeitsgemeinschaften einbezogen, konnten positive soziale Beziehungen gefördert und gestärkt werden.
Einige Eltern betonten zudem die Bedeutung von Freundschaften, die ihre Kinder sowohl innerhalb als auch außerhalb der Schule pflegen konnten. Für Schüler*innen, die weiter von der Schule entfernt wohnten, war der Kontakt zu ihren Schulfreunden jedoch oft eine Herausforderung.
Die Bedeutung der Frühförderung für Kinder mit Sehbeeinträchtigung kann kaum überbetont werden und wurde deutlich in der Beratungs- und Unterstützungsarbeit sowohl in der Primar- als auch in der Sekundarstufe. Wenn Frühförderung zu Hause stattfindet, ist es von entscheidender Bedeutung, dass eine fachkundige Person im Bereich der Sehbeeinträchtigung für Rücksprache und Beratung zur Verfügung steht. Schulbehörden müssen sicherstellen, dass diese Unterstützung gewährleistet ist. Es ist sowohl bemerkenswert als auch enttäuschend, dass nur eine Minderheit der befragten Schulbehörden die Unterstützung von Anti-Rassismus-Programmen als wesentlich für die soziale Integration ansieht. Rassismus, oft versteckt oder institutionell verankert, ist auch in Schottland präsent. Schulen sollten daher ihre Anti-Rassismus-Programme verstärken, um eine umfassende Integration in der Schulgemeinschaft zu gewährleisten.
Angesichts der Tatsache, dass die schottische Regionalregierung (Scottish Executive) die Bedeutung ganzheitlicher Erziehung und der Förderung positiver Beziehungen in Schulen hervorhebt, ist es überraschend, dass einige Schulbehörden Programme wie den Morgenkreis oder Tutorenprogramme nicht stärker unterstützen. Viele der befragten Schülerinnen berichteten von Erfahrungen mit Schikane, und es gab Belege dafür, dass Schülerinnen mit Sehbeeinträchtigung erfolgreich in Tutorenprogramme integriert wurden. Daher ist es von großer Bedeutung, dass Schulbehörden solche Initiativen aktiv fördern und dauerhaft unterstützen.
Die Verfügbarkeit von Mobilitätstraining wurde nur von einem Drittel der Befragten erwähnt. Ein wesentlicher Teil der Integration – sowohl körperlich, emotional als auch sozial – hängt von der Fähigkeit ab, sich so unabhängig wie möglich im Schulgebäude bewegen zu können. Wenn Schüler*innen mit Sehbeeinträchtigung das notwendige Mobilitätstraining vorenthalten wird, sind ihre Möglichkeiten, selbstständig von einer Klasse zur nächsten zu gehen, Freunde zu treffen und an Pausenaktivitäten teilzunehmen, erheblich eingeschränkt.
Der Einbezug von Schülerinnen in die Entscheidungen, die sie betreffen, ist ein wesentlicher Aspekt. Obwohl viele Schülerinnen in der Schule an Treffen beteiligt waren, in denen ihre Fortschritte und/oder Herausforderungen besprochen wurden, scheint ihre Anwesenheit in solchen Treffen nicht immer Teil des routinemäßigen Ablaufs zu sein. Schulbehörden und Schulen tragen die Verantwortung, Schüler*innen aktiv in Entscheidungsprozesse einzubeziehen und sollten Wege finden, dies zu ermöglichen.
Unser Projekt konzentrierte sich auf Kinder und Jugendliche in Regelschulen. Schulen sind jedoch auch ein Teil der Gemeinde und können den Weg nicht alleine gehen. Schüler*innen müssen das Gefühl haben, ein vollwertiges Mitglied der Gemeinschaft zu sein – unabhängig davon, ob es sich um die Gemeinde handelt, in der sie leben, oder die, in der sie zur Schule gehen. Um soziale Integration zu fördern, benötigen Schulen und Behörden zusätzliche Unterstützung und Ressourcen von anderen Organisationen, wie zum Beispiel örtlichen Vereinen und Wohltätigkeitsorganisationen.
Obwohl zwei Drittel der Schulbehörden mit anderen Behörden zusammenarbeiteten, bezogen weniger als die Hälfte örtliche Wohltätigkeitsorganisationen ein. Die schottische Regionalverwaltung fördert zwar die Partizipation örtlicher Wohltätigkeitsorganisationen durch Programme wie das SEN Innovation Grants Programme, das gemeinsame Projekte zwischen dem ehrenamtlichen Sektor und den örtlichen Behörden unterstützt, doch es scheint, dass einige Gemeinden diese Möglichkeiten nicht ausschöpfen.
Integration, insbesondere soziale Integration, ist ein zentraler Bestandteil der Regierungspolitik. Dabei kann soziale Integration je nach Kontext unterschiedlich interpretiert werden: Sie kann sich auf sozioökonomische Aspekte beziehen oder – wie im Rahmen dieses Projekts – auf die individuellen oder gruppenspezifischen Erfahrungen im täglichen sozialen und unterrichtlichen Austausch mit Mitschüler*innen, Lehrerkräften und anderen Fachleuten. Es gibt einige nationale Initiativen zur Unterstützung, wie etwa das Ethos-Netzwerk, sowie Strategien, die Schulen zur Förderung sozialer Integration einsetzen können, darunter Morgenkreis und Tutorenprogramme.
Darüber hinaus gibt es eine neue Gesetzeslage: Der "SEN and Disability Act (2001)" tritt im September 2002 in den Schulen Großbritanniens in Kraft und wird bedeutende Auswirkungen auf die Schulbehörden als verantwortliche Institutionen haben. Ab Oktober müssen diese Behörden gemäß dem "SEN and Disability Act (2001)" neu planen, um die Zugänglichkeit zu Umwelt, Lehrplan und Informationen für alle Kinder mit Behinderungen sicherzustellen.
Die Schulbehörden befinden sich derzeit in unterschiedlichen Phasen der Entwicklung oder des Abschlusses ihrer Integrationsprogramme. Ein nationales Projekt zur Integration, das "National Inclusion Project", widmet sich diesen Themen, und es ist ermutigend zu sehen, dass viele Behörden bereits Strategien erarbeitet und festgelegt haben, auf welcher Ebene innerhalb der Behörde die Verantwortung für die Überwachung der Umsetzung liegen soll.
Die schottische Regionalverwaltung ermutigt Schulen, ein positives Ethos zu entwickeln, das die soziale und akademische Integration aller Schülerinnen sowohl in die Schule als auch in die Gemeinde fördert. Die bestehenden Programme sind etabliert, und die Evaluation durch die Schulaufsicht dokumentiert Fortschritte und gibt zugleich klare Hinweise darauf, welche weiteren Maßnahmen erforderlich sind – insbesondere in Bezug auf Schülerinnen mit besonderem Förderbedarf.
Dieser Bericht beleuchtet die spezifische Situation von Schüler*innen mit Sehbeeinträchtigungen in Regelschulen und zeigt deutlich: Integration kann funktionieren und funktioniert bereits. Dennoch sollten alle Behörden und Schulen weiterhin dazu ermutigt werden, integrative Strategien und Methoden vollständig zu übernehmen und aktiv umzusetzen. Besonders wichtig sind in diesem Zusammenhang Fortbildungsmaßnahmen und die konsequente Förderung eines positiven Ethos, das alle Mitglieder der Schulgemeinschaft einschließt.
Dieser Bericht hat die spezifische Situation von Schüler*innen mit Sehbeeinträchtigungen in Regelschulen beleuchtet und deutlich gemacht, dass Integration möglich ist und in vielen Fällen bereits erfolgreich umgesetzt wird. Dennoch sollten alle Behörden und Schulen weiterhin darin bestärkt werden, integrative Strategien und Methoden umfassend zu übernehmen und konsequent anzuwenden. Insbesondere sollten Fortbildungsmaßnahmen intensiviert und die Förderung eines positiven Ethos, das alle Mitglieder der Schulgemeinschaft einbezieht, in den Mittelpunkt gestellt werden.
- Fragen der sozialen Integration, besonders mit Bezug auf Schüler*innen mit einer Sehbeeinträchtigung, sollten in die Evaluation von Schulbehörden, Schulen und mobilen Beratungsdiensten einbezogen werden.
- Die nachfolgenden Empfehlungen sollten bei der Zuweisung von Ressourcen und Mitteln berücksichtigt werden.
- Die Unterstützung und Beratung für Schüler*innen mit Sehbeeinträchtigung gezielt ausbauen, um deren soziale Kompetenzen und Interaktionsfähigkeiten zu fördern.
- Programme zur sozialen Integration unter besonderer Berücksichtigung der Bedürfnisse von Schüler*innen mit Sehbeeinträchtigung entwickeln, fördern und regelmäßig auf ihre Wirksamkeit hin überprüfen.
- Die Finanzierung von Zeitressourcen ermöglichen, um eine effektive Kommunikation zwischen Beratungslehrkräften, Klassenlehrkräften und Fachlehrkräften sicherzustellen.
- Verfahrensweisen der Schulbehörden sowie die Fortbildung des Kollegiums im Hinblick auf soziale Integration evaluieren und bei Bedarf anpassen.
- Verfahren fördern und implementieren, die es den Schüler*innen ermöglichen, aktiv ihre Perspektiven und Anliegen einzubringen.
- Gelegenheiten für Schüler*innen mit einer Sehbeeinträchtigung fördern und finanzieren, die es ihnen ermöglichen, Arbeitsgemeinschaften nach der Schule zu besuchen und andere Kinder und Jugendliche mit Sehbeeinträchtigung lokal und national zu treffen, um ihre sozialen Netzwerke zu erweitern und ihre Integration zu fördern.
- Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Organisationen unterstützen, die soziale Integration, soziale Kompetenz und Mobilitätstraining für Schüler*innen mit Sehbeeinträchtigung fördern, um ein umfassendes Unterstützungsnetzwerk zu bieten.
- Kinder und Jugendliche aktiv in die Gestaltung von kinderfreundlichen Schulhöfen einbeziehen, um sicherzustellen, dass ihre Bedürfnisse und Wünsche berücksichtigt werden und eine inklusive, barrierefreie Umgebung geschaffen wird.
- Erweiterung der Unterstützung und Beratung: Die Unterstützung und Beratung für Schüler*innen mit Sehbeeinträchtigung sollte gezielt die Förderung sozialer Kompetenz beinhalten, um ihre Integration und zwischenmenschlichen Fähigkeiten zu stärken.
- Berücksichtigung von Zeitressourcen für Kommunikation: In der Planung sollten ausreichend Zeitressourcen für die Kommunikation zwischen Beratungslehrkräften, Klassenlehrkräften und Fachlehrkräften eingeplant werden, um eine effektive Zusammenarbeit sicherzustellen.
- Prüfung der Kommunikation mit Eltern: Die Kommunikation mit den Eltern von Schüler*innen mit Sehbeeinträchtigung sollte regelmäßig überprüft werden, um sicherzustellen, dass alle relevanten Informationen klar und verständlich weitergegeben werden.
- Fortbildung und Aufklärungsarbeit im Kollegium: Fortlaufende Fortbildung und Aufklärungsarbeit zu den Themen Sehbeeinträchtigung und Inklusion sind notwendig, um das Bewusstsein und die Kompetenz im Kollegium zu erhöhen.
- Evaluationsstrategien zur sozialen Integration: Schulen sollten Evaluationsstrategien entwickeln und regelmäßig anwenden, um die Förderung der sozialen Integration von Schüler*innen mit Sehbeeinträchtigung zu messen und weiter zu optimieren.
- Aufklärungsarbeit mit Mitschüler*innen: Es sollte kontinuierliche Aufklärungsarbeit mit den Mitschüler*innen durchgeführt werden, um ein besseres Verständnis für Sehbeeinträchtigungen zu fördern und Vorurteile abzubauen.
- Evaluation der Mitsprache der Schüler*innen: Die Verfahren sollten dahingehend überprüft werden, ob die Schüler*innen mit Sehbeeinträchtigung selbst aktiv in Entscheidungsprozesse einbezogen werden und ihre Perspektiven und Bedürfnisse berücksichtigt werden.
- Befragung zur Gestaltung von kinderfreundlichen Schulhöfen: Es ist wichtig, die Schüler*innen, insbesondere diejenigen mit Sehbeeinträchtigung, zu befragen, wie die Gestaltung der Schulhöfe kinderfreundlicher und zugänglicher für alle sein kann.


