Sekundarstufe
Frau Adams stellt dem ISaR-Projekt eine Bauanleitung bzw. Vorlage für ein Blanko-Holzpuzzle zur Verfügung.
Die Anleitung ist im Rahmen eines Lehrmittelbau-Tutoriums an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg entstanden – genauer gesagt im Bereich Blinden- und Sehbehindertenpädagogik.
In diesem Tutorium begleiten erfahrene Tutor*innen den Bau ausgewählter Medien:
Sie unterstützen bei der praktischen Umsetzung, geben Tipps zur Herstellung und beraten zu den didaktischen Einsatzmöglichkeiten, also wie das Material im Unterricht sinnvoll genutzt werden kann.
Das Holzpuzzle eignet sich für den individuellen und inklusiven Unterricht – und bietet kreative Möglichkeiten zur Gestaltung und Anwendung.
Hier finden Sie zwei Bögen zur Erfassung des Nachteilsausgleiches bei blinden und sehbehinderten Schülern.
Das vorliegende Material wurde von Frau Vanheiden für eine Lerngruppe mit Schülerinnen und Schülern mit Blindheit und Sehbeeinträchtigung an einer Förderschule Sehen erstellt. Die Checklisten stehen (eher exemplarisch) für die Ordnung von Arbeitsblättern.
Thomas Loscher aus Friedberg zeigte in seinem Workshop auf der Tagung der AGI und AGIT im VBS 2019eindrucksvoll, wie vielseitig das iPad im Unterricht mit mehrfachbeeinträchtigten Schüler*innen eingesetzt werden kann.
In seinem Workshop vermittelte er nicht nur grundlegende Tipps im Umgang mit dem iPad, sondern ging auch geduldig auf die unterschiedlichsten Einsatzmöglichkeiten von Apps ein – etwa:
- als Kommunikationshilfe
- zum Musizieren
- zur Veranschaulichung und Erfahrung von Unterrichtsinhalten
Für das ISaR-Projekt stellt er hier eine Übersicht hilfreicher Apps sowie einige praktische Hinweise zur Nutzung im Unterricht zur Verfügung.
Das folgende Dokument von Frau Astrid Iggesen und Frank Laemers gibt neben allgemeinen didaktischen und methodischen Hinweisen auch Tipps zu den Themen Sitzplatz, Tafelbild, Textvorlagen, Schreiben, Projektionen/ Videos, Landkarten, Naturwissenschaftlicher Unterricht, Geometrie und Klassenarbeiten. Dabei ist die Zusammenstellung in die Bereiche „bei Blindheit“ und „bei Sehbeeinträchtigung“ unterteilt.
Die Autorin Gudrun Badde gibt Hinweise zur Adaption von Spielen. Dabei steht der Aspekt der gemeinsamen Nutzung von Kindern mit Sehbeeinträchtigung oder Blindheit im Vordergrund.
Zum Material im pdf-Format
Diese eher theoretische Hausarbeit beschäftigt sich mit graphischen Anschauungsmaterialien im Unterricht mit Kindern mit Sehbeeinträchtigung. Es werden Hinweise und Ratschläge in Bezug auf Unterrichtsmaterialien des Sachunterrichts gegeben, die sich jedoch auch dazu eignen, für andere Unterrichtsfächer genutzt zu werden. Die Hausarbeit wurde von Kristen Wiehemeier verfasst.
Farben werden hier verschiedenen Symbolen zugeordnet, um Kindern mit Achromatopsie einen möglichst selbstständigen Umgang mit Farben zu ermöglichen.
Die Idee stammt von Frau Susanne Mundhenk.
Dass grafische Inhalte in Schulbüchern auch für Schüler*innen mit Sehbeeinträchtigung wichtig sind – und das in Farbe – versteht sich eigentlich von selbst.
Einfache Vergrößerungskopien reichen dafür meist nicht aus:
Sie sind oft nicht farbig, wirken verwaschen und verlieren an Struktur. Früher wurden solche Kopien manchmal von Lehrkräften händisch nachcoloriert und die Konturen nachgezogen – mit viel Aufwand.
Eine bessere Lösung: Reproduktionen per Hand oder mit dem Computer.
Das erlaubt eine individuelle Anpassung an die Bedürfnisse der Schüler*innen. Besonders bei der digitalen Aufbereitung lassen sich die Grafiken auch direkt in Großdruckmaterialien integrieren – farbig, klar und leserlich.
(Der Beitrag ist ein Handout, welches für eine Tagung der AG Integration erstellt wurde.)
Herr Temmesfeld und Herr Seidel stellen hier die Grundlagen der iPad- und iPhone-Bedienung in Schule und Alltag für blinde und sehbehinderte Menschen dar. Themen sind unter anderem Zoom, VoiceOver, iBooks und hilfreiche Apps.
Die Autoren haben Ihren Workshop im Rahmen der VBS AG Integration, IT und Mathematik 2013 in Friedberg angeboten und stellen die Dokumente nun dem ISaR-Projekt zur Veröffentlichung zur Verfügung.
In dieser Handreichung von Herrn Norbert Brietzke-Schäfter werden die Grundlagen künstlicher Beleuchtung aufgeführt und erklärt. Diese dienen als erste Orientierungshilfe, haben aber nicht den Anspruch auf absolute Vollständigkeit.
Ein selbst gestaltetes Hausaufgabenheft von Frau Friemann. Das PDF-Dokument ist für den doppelseitigen Ausdruck (über die kurze Seite zu wenden) konzipiert. Da es sich um ein DIN A5-Format handelt, hat Frau Friemann eine leichte graue gestrichelte Linie für den Schnitt integriert. Das Copyright liegt bei Fau Friemann. Sie ist aber einverstanden, hier eine Version zu veröffentlichen, die direkt ausgedruckt und für Schüler*innen mit Sehbeeinträchtigung verwendet werden kann.
Hier handelt es sich um eine übersichtliche Zusammenstellung von Frau Karin Edigkaufer in Form einer Checkliste, welche Aspekte zur inklusiven Beschulung von Schülerinnen und Schüler mit Sehbeeinträchtigung hilfreich sein können (Beispielsweise Ausstattung der Klassen-/Fachräume, Mensa, Flure, Toiletten, Umkleideräume).
Die Materialsammlung „Barrierefreie Schule“ will Lehrkräften und Schüler*innen verdeutlichen, dass Inklusion und Barrierefreiheit keine Modebegriffe, sondern grundlegende Prinzipien einer menschenfreundlichen Schule sind – im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention.
Ziel ist es, durch Erfahrung, Reflexion und Handlung Barrieren sichtbar zu machen und die Empathie sowie das soziale Lernen zu fördern. Eine märchenhafte Rahmenhandlung mit vier außerirdischen Figuren begleitet die Schüler*innen der Klassen 1–5 durch drei Lernschritte:
- Wahrnehmung von Barrieren durch Sinnesübungen (z. B. Augenbinde, Rollstuhl).
- Reflexion und Austausch über diese Erfahrungen, ergänzt durch fachübergreifende Informationen.
- Erkundung der eigenen Schule im Hinblick auf Barrierefreiheit, mit anschließender Präsentation von Verbesserungsvorschlägen an die Schulleitung.
Das Projekt fördert Inklusion durch spielerisches Lernen und sensibilisiert nachhaltig für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen.
Interaktive Whiteboards sind eine interessante Möglichkeit, "Neue Medien" in ihrer Komplexität im Unterricht zu nutzen. Allerdings sind im Nutzerkreis Schüler*innen mit Sehbeeinträchtigung/ Blindheit leider Einschränkungen möglich, da sich der Einsatz des Whiteboards fast ausschließlich auf visuelle Anwendungen bezieht! Dieser Beitrag wurde von Norbert Brietzke-Schäfer verfasst.
Wie kann man die Bestandteile des Lehrplans Biologie für Realschulen in Bayern so adaptieren, dass Schüler*innen mit Sehbeeinträchtigung/ Blindheit gleichberechtigt am Unterricht teilnehmen können? Frau Gloria Altmann stellt Ihre Anregungen in diesem Dokument vor.
Frau Adams stellt dem ISaR-Projekt die Bauanleitung für ein Magnetbrett aus Holz zur Verfügung. Die Bauanleitung / das Freiarbeitsmaterial ist im Lehrmittelbau-Tutorium der Blinden- und Sehbehindertenpädagogik der Pädagogischen Hochschule Heidelberg entstanden. Tutor*innen leiten den Bau ausgewählter Medien an, unterstützen die Herstellung und beraten hinsichtlich didaktischer Einsatzmöglichkeiten.
Gloria Altmann, Christina Schröer und Anja Weinhold veröffentlichen hier hilfreiche Unterrichtsideen zum Umgang mit dem Thema "Mikroskopieren im Unterricht mit Schüler*innen mit Sehbeeinträchtigung/ Blindheit".
Die Autorinnen Frau Diana Voigt und Frau Yvonne Müller haben auf der Grundlage ihrer Erfahrungen eine Liste von Ordnungssystemen für Schüler*innen mit Blindheit bzw. Sehbeeinträchtigung zusammengestellt.
Markus Stolz und Michael Beckers haben sich damit beschäftigt, wie mit Adobe-Reader in den von den Verlagen üblicherweise für Schüler*innen mit Sehbehinderung herausgegebenen Schulbuch-PDFs navigiert, vergrößert sowie mit Suchbegriffen, Textmarker und Notizfeldern gearbeitet werden kann.
Markus Stolz und Michael Beckers haben in ihrem Dokument beschrieben, wie man nach der Installation des Adobe Acrobat Reader vorgehen und die Voreinstellungen anpassen kann, damit sehbeeinträchtigte Schülerinnen und Schüler die Chance erhalten, damit zu arbeiten.
Das Programm Rate.exe ist Menschen mit Sehbeeinträchtigung und Blindheit geeignet. Die „Rate.exe“ ist ein erweiterbares Quiz zum Beispiel für Vokabeln. Man kann verschiedene Aufgabenvarianten auswählen. So ist es auch möglich, Vokabelabfragen vom Deutschen ins Englische und vom Englischen ins Deutsche zu verwenden. Mit Hilfe dieses Programmes können Sie eigene Vokabelabfragen generieren. Die Autorin ist Tanja Neumann-Röttmer.
Das Dokument "Zugänglichkeit digitaler Schulbücher für sehbehinderte Menschen" ist Grundlage des Workshops der VBS AG IT 2013 in Friedberg gewesen. Die Autoren Michael Beckers und Max Zimmermann aus Karlsruhe haben 27 Reader-Softwares unter den Gesichtspunkten Lesen und Arbeiten in digitalen Schulbuchdateien getestet. Das ausführliche und sehr informative Dokument beinhaltet eine E-Buch-Standard-Schüleranleitung!


